Vor nahezu 20 Jahren wurde dieses Krankenhaus von einem einheimischen Arzt gegründet mit dem Ziel, ein christliches Zeugnis im rein islamischen Norden des Landes zu etablieren. In dieser Einrichtung arbeiten einheimische und ausländische Christen zusammen, um der muslimischen Bevölkerung die Liebe Jesu zu bezeugen. Dieser Dienst hat im Einzugsgebiet des Krankenhauses eine enorme Offenheit für das Evangelium geschaffen. Seit mehreren Jahren entsendet ReachAcross medizinische Mitarbeiter, die in dieser Einrichtung tätig sind.
Im Umfeld eines kleinen christlichen Krankenhauses soll ein Basisgesundheitsdienst aufgebaut werden. Das Ziel ist, in den umliegenden Dörfern und Kleinstädten in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung Gesundheitshelfer auszubilden, die in ihrem Dorf oder Stadtteil Grundlagen in Hygiene, Ernährung, Kinderpflege, etc. vermitteln.
Diese Projektarbeit soll in das Gesamtkonzept der Arbeit des Krankenhauses eingebunden werden.
Das Zielgebiet ist die abgelegene ländliche Region eines arabischen Landes. Dort soll Dorfgemeinschaften geholfen werden, auf einer breiten Ebene ihre Lebensbedingungen zu verbessern, wie z.B. Ernährung, Trinkwasserversorgung, Bildungsstand der Frauen, etc. Dafür wird ein Team aufgebaut, in dem verschiedene Fachrichtungen vertreten sind.
In der islamischen Welt beginnt Gemeindebau meist mit einzelnen Muslimen, die sich entscheiden Jesus nachzufolgen. Sie benötigen Begleitung, Schulung und geduldige Anleitung in der Nachfolge, denn sie sind geistliche Pioniere: sie haben kaum Vorbilder in ihrer Volksgruppe, die diesen Weg vor ihnen schon über Jahre gegangen sind.
In dieser oft langen Phase sind Evangelisation und Jüngerschaftsschulung die Hauptaufgabe des Missionars.
Sobald mehrere an einem Ort, die Jesus nachfolgen, den Mut haben, ihren neuen Glauben nicht nur dem Missionar zu bekennen, sondern auch anderen aus ihrer Volksgruppe, kann sich eine Gruppe bilden, aus der Gemeinde wächst.
Nun sind ganz neue Themen angesagt, die den Missionar fordern: kulturell angepasste Gottesdienstformen; für einander einstehen und sorgen: die Gemeinde als Familie; Gemeinschaft bewahren trotz Bedrohung oder gar Verrat; Evangelisation trotz Gefahr; Schulung einheimischer Leiter.
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Zahlreiche Gemeinden, die sich öffentlich versammeln, sind ein Beweis für die Offenheit für das Evangelium in diesem Teil Afrikas. Da die Christen aus animistisch-muslimischem Hintergrund stammen und keinerlei christliche Grundprägung haben, benötigen sie jedoch systematische Unterweisung in der Bibel. Dazu sind Mitarbeiter nötig, die ein Herz und eine Gabe für biblischen Unterricht, Predigt und Seelsorge haben. Gemeindemitglieder und Pastoren brauchen Ermutigung und Anleitung. Hierzu gehören der Besuch einzelner Familien, aber auch Schulungen für Pastoren, Älteste und Mitarbeiter in der Gemeinde durch klare Lehre auf biblischem Fundament. Das erfordert Geduld, Ausdauer und die Bereitschaft, Kultur und Sprache der Menschen zu erlernen, um ihr Denken und Handeln besser verstehen zu können.
Es gibt enorme Möglichkeiten, Gemeinden zu helfen, ein Zeugnis für Jesus in ihrem islamischen Umfeld zu sein.
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Wasserknappheit ist für das Volk der Afar seit jeher das größte Problem. Sie sind ein Hirtenvolk. Aber die junge Generation ist frustriert, weil sie keine Zukunftsperspektive haben. Wiederkehrende Dürren und Hungersnöte lassen die Nomadenkultur der Afar verschwinden.
PED gibt den Afar ein wichtiges Instrument in die Hand.
PED hilft einer frustrierten Generation ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen und ist ein wichtiger Beitrag zu ihrer Existenzsicherung.
Unser Ziel ist es, das vorhandene Grundwasser im Afar-Gebiet für Haushalt, Herden und Gartenbau verfügbar zu machen durch:
Wir sind ein kleines motiviertes Team, das den Halbnomaden und Hirten am Horn von Afrika im Kampf ums Überleben zur Seite stehen möchte.
Die Idee des PED Projekts knüpft an frühere Entwicklungsprojekte an und wurde aus Erfahrungen von über 20 Jahren entwickelt.
Die weiterentwickelte Pumpe von den “Senior Experts for the Third World” (SE3WE) in Luzern/ Bern bildet die Grundlage des Projekts.
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In einer zentralen Stadt im Afar-Gebiet wurde eine Schülerbibliothek aufgebaut, um Grund-, bzw. Primarschülern zu helfen, tatsächlich lesen und schreiben zu lernen. Denn viele Primarschüler sind auch nach sechs Jahren Schulbesuch de facto Analphabeten. Die Schülerbibliothek bietet altersgerechte Literatur und damit Lesestoff, der im Elternhaus nicht vorhanden ist. Gleichzeitig werden die Schüler in die Welt des Buches eingeführt und erleben in vielerlei Hinsicht eine wichtige Horizonterweiterung, über den kleinen Rahmen ihrer traditionellen Stammeskultur hinauszusehen. Außerdem werden Sportaktivitäten angeboten, damit Jugendliche eine sinnvolle Betätigung finden, die Eigeninitiative fördert.
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Viele Jugendliche haben in diesem Land keine sinnvolle Betätigung in ihrer Freizeit oder finden nach dem Schulabschluss keine Arbeit und landen auf der Straße oder in der Drogenszene. Ein sehr effektiver Weg, dieser Not zu begegnen ist, Jugendlichen organisierte Sportmöglichkeiten zu bieten. So wurde in einer Stadt bereits erfolgreich Unihockey eingeführt. Diese Sportart hat viel Interesse unter den Jugendlichen geweckt. Mehrere Mannschaften trainieren regelmäßig und spielen bei Turnieren mit. (Was ist Unihockey? siehe http://www.unihockey-portal.de)
Nun sollen in der größten Stadt des Landes eine Reihe von neuen Unihockey-Gruppen aufgebaut und Turniere organisiert werden. Diese Sportaktivitäten sind eine hervorragende Möglichkeit, Jugendlichen zu helfen, ihre Eigeninitiative zu fördern und ihnen die Liebe Gottes zu bezeugen.
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Für viele junge Menschen sind grundlegende Computerkenntnisse eine wichtige Qualifikation bei der Stellensuche. Diese Kenntnisse konnten sie sich weder während ihrer Schullaufbahn noch zu Hause aneignen, da die nötigen Lehrmittel nicht vorhanden sind. Die Computerschule bietet die Möglichkeit, Grundkenntnisse in den Standardbüroprogrammen zu erwerben.
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Europäische Verkehrssprachen wie Englisch oder Deutsch sind gefragt, um sich für ein Studium in Europa zu qualifizieren oder einen der begehrten Arbeitsplätze bei einer internationalen Firma oder Organisation zu bekommen. So investieren viele junge Menschen Zeit und Geld, um z.B. Englisch zu lernen. Die Sprachschulen von ReachAcross legen großen Wert auf Qualität, daher ist für Englischlehrer eine TEFL-Qualifikation und für Deutschlehrer eine DAF-Qualifikation Voraussetzung. (TEFL: teaching English as a foreign language; DAF: Deutsch als Fremdsprache)
Außerdem gibt es vielfältige Möglichkeiten an privaten oder staatlichen Sprachinstituten als Lehrer tätig zu sein.
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Bei unterstützenden Diensten wie Wartung, Verwaltung oder Betreuung von Mitarbeitern oder Missionarskindern steht der fachliche Auftrag des Missionars im Vordergrund. Durch seine Dienst ermöglicht er anderen effektiver im Bereich Evangelisation oder Gemeindebau tätig zu sein. Gleichzeitig gibt es für solch eine Fachkraft verschiedene Möglichkeiten, sich an der direkten missionarischen Arbeit zu beteiligen und sich einzubringen.
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Christliche Literatur darf in diesem Land produziert und verkauft werden. Gleichzeitig besteht eine große Nachfrage nach Literatur, wenn diese in den Lokalsprachen und nicht nur in Französisch angeboten wird. Diese enorme Offenheit und Möglichkeit, die Botschaft der Bibel unter die Menschen zu bringen, soll intensiver genutzt werden. Die Verbreitung der Literatur erfolgt über Bücherstände auf traditionellen Märkten und über eine Bibliothek mit Leseraum. Ein einheimischer Christ betreut die Bibliothek. Er benötigt Hilfe, um seinen Dienst weiterzuentwickeln.
Viele Jugendliche wollen ihre Englischkenntnisse verbessern und besuchen regelmäßig die Bibliothek von ReachAcross mit angeschlossenem Leseraum in der Hauptstadt. So haben sie Gelegenheit, englische Zeitschriften und Bücher zu lesen. Entscheidend an Attraktivität gewinnt dieses Angebot dadurch, dass Mitarbeiter mit guten Englischkenntnissen die Einrichtung betreuen und so für Fragen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Die Bibliothek ist ein idealer Ort, um Jugendlichen zu begegnen, Kontakte zu knüpfen und Wege für die persönliche Evangelisation zu finden.
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In diesem Land herrscht eine große Offenheit für das Evangelium. Da aber bis zu 75% der Menschen nicht lesen und schreiben können, erreicht man sie entweder nur durch das gesprochene Wort oder durch Audiokassetten mit Bibelteilen oder Predigten in ihrer Sprache. Die Aufnahme, Produktion und Vervielfältigung von Audiokassetten ist eine wichtige Arbeit um die Menschen in entlegenen Gebieten mit dem Evangelium zu erreichen. Ein weiterer Aspekt der Arbeit ist es, Wege zu finden den Bedarf an einfachen Abspielgeräten für Audiokassetten zu decken. Auch der Einsatz von Audio-CDs oder Voicemail sind denkbar.
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Islamische Länder, in denen christliche missionarische Arbeit verboten ist, können mit dem Evangelium nur von Missionaren erreicht werden, die in der Lage sind, über ihre berufliche Tätigkeit eine offizielle, akzeptierte Existenz aufzubauen. Auf dieser Basis ist effektive Missionsarbeit über persönliche Kontakte sehr gut möglich.
Um eine solche Basis zu schaffen, ist in der Regel mehrjährige Erfahrung in dem Beruf nötig, den man ausüben möchte. Gleichzeitig ist es notwendig, dass Interessenten eine Besuchsreise in das betreffende Land machen, um mit den Leitern vor Ort die Möglichkeiten für einen Zeltmachereinsatz zu erkunden.
Die Chancen, die sich hier bieten, sind sehr breit gestreut. Jede Tätigkeit, über die man ein Visum bekommen kann, ist hier denkbar.